Neuharlingersiel Ferienwohnung

​Nordsee, Strand und Erholung

Neuharlingersiel

Neuharlingersiel mit seinen 1.100 Einwohnern gehört zu den ruhigeren Orten an der Nordsee. Seit 1979 ist es ein anerkanntes Nordsee-Heilbad im Nordwesten von Niedersachsen. An der angrenzenden Nordsee-Küstenlinie erstreckt sich der Nationlpark Niedersächsisches Wattenmeer, welcher seit 2009 zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Dem Fischerdorf Neuharlingersiel sind die beiden ostfriesischen Inseln Langeoog und Spiekeroog vorgelagert. Wer hier seinen Urlaub verbringt, sucht Erholung.

Hinter dem Nordsee-Deich befindet sich der idyllische Hafen mit seiner aktiven Kutterflotte. Der kleine Hafen ist von ziegelroten Häusern eingerahmt und die blauen Straßenlaternen runden die maritime Kulisse ab. Die Krabbenkutter mit Ihren hausgroßen Fangnetzen sind in jeder Jahreszeit ein begehrtes Fotomotiv eines jeden Besuchers, der an der Hafenpromenade verweilt. Wer mehr möchte, dem ist es möglich mit einem der Kutter auf die offene Nordsee zu fahren, oder den fangfrischen Fisch direkt vom Kutter zu kaufen. In den umliegenden Restaurants sind Gerichte mit frischen Krabben und Fisch ebenfalls ganz oben auf den Speisekarten zu finden. Fischliebhaber werden Ihre wahre Freude haben.

Ein Siel als Fischerort

HafenNeuharlingersiel und die Nordsee gehören zusammen wie Pech und Schwefel, unzertrennlich! Der Name des Ortes erinnert an seine Entstehung. Ein Siel ist ein Wasserdurchlass mit Toren aus massivem Holz. Bei Flut schützt es das Hinterland und die Häuser vor dem Wasser der Nordsee, bei Ebbe werden die Tore geöffnet um Hinterland zu entwässern.

Der Hafen prägt seit mehr als 300 Jahre den Ort. Entstanden ist er als Umschlagplatz für Schiffsfracht auf den Weg nach Nordeuropa, gewann dann die Hochseefischerei und danach die Krabbenfischerei an Bedeutung.

Ein Siel als Badeort

NordseeNeuharlingersiel hat jedoch nicht nur als Fischerort Tradition, sondern auch als Badeort. Der erste offizielle Prospekt, der den Ort als Badeort bewarb stammt aus dem Jahr 1912. Insbesondere warb man mit dem großen Sandstrand, den man aufwendig aufgespült hat und der den Grünstrand bis heute ergänzt. Dies war zu seiner Zeit ein Novum, da es an der ostfriesischen Küste kaum Sandstrände gab. Der Sandstrand half, beim Wettbewerb um Besucher mit den vorgelagerten Inseln Spiekeroog und Langeoog. Vom Außenhafen in Neuharlingersiel fahren mehrmals täglich Fähren nach Spiekeroog. Eine Fahrt dauert ungefähr 45 Minuten.

Wer im Urlaub auf Natur setzt, kann an geführten Wanderungen in den Nationalpark Wattenmeer teilnehmen und dessen einzigartige Tier- und Pflanzenwelt kennenlernen.

Wohltuender Schlick im Badewerk

UrlaubFalls das Wetter mal nicht mitspielt muss auf das Baden nicht verzichtet werden. Das Badewerk in Neuharlingersiel ist ein Meerwasser-Schwimmbad. Es beherbergt unter anderem zwei Dampfbäder und eine Saunalandschaft. Thalasso-Angebote runden das Wellness-Programm ab.

Des Weiteren bietet das Badewerk verschiedene Anwendungen mit Naturschlick an. Dieser kommt jedoch nicht, wie man schnell vermuten kann, aus dem Wattenmeer, sondern aus einer verlandeten Blase in der Nähe der Serimer Mühle. Die im Naturschlick enthaltenen Mineralien und Spurenelemente hilft vielen Menschen, die Probleme mit der Wirbelsäule und den Gelenken haben, ebenso helfen sie bei Hautkrankheiten und Schmerzen. Das Badewerk ist ein Haus, das Wellnessangebote und medizinische Anwendungen auf höchstem Niveau garantiert.

Sehenswerte Bauten und kleine Schiffe

WindmühleDer Sielhof, ein Herrensitz aus dem 18. Jahrhundert, befindet sich mitten in Neuharlingersiel. In der obersten Etage des Sielhofs ist das Haus des Gastes untergebracht. Es informiert ausführlich über Neuharlingersiel und dessen Umgebung. Das Gebäude steht auf einer Warft und ist eines der schönsten und ältesten Häuser in der Region.

Ebenfalls sehenswürdig ist die Serimer Mühle. Es ist eine Galerieholländer-Windmühle aus dem Jahr 1804, die sich rund zweieinhalb Kilometer südlich von Neuharlingersiel befindet. Ein Wanderweg, oder eine kleine Radtour durch die typische Wiesenlandschaft Ostfrieslands führt dorthin.

Bei schlechtem Wetter lohnt sich auch ein Besuch des Buddelschiffmuseums. In mehr als 100 Flaschen wird die Geschichte der Seefahrt anhand von originalgetreuen Modellen vom Einbaum bis zum Atom-U-Boot aufgezeigt. Bauzeichnungen, Fotos und wechselnde Sonderausstellungen ergänzen die Präsentation.